Kuriose Beweise
|
Krokodil |
Behauptung:
Ein Krokodil ist länger als breit. Beweis: Man betrachte ein Krokodil. 1. Es ist oben lang und unten lang, aber nur oben grün. Also ist ein Krokodil länger als es grün ist. 2. Es ist grün entlang Länge und Breite, aber nur breit entlang der der Breite. Also ist ein Krokodil grüner als breit. Aus 1. und 2. folgt: Das Krokodil ist länger als breit. |
|
Katze mit neun Schwänzen |
Behauptung: Eine
Katze hat neun Schwänze. Beweis: Keine Katze hat acht Schwänze. Eine Katze hat einen Schwanz mehr als keine Katze. Daher hat eine Katze neun Schwänze, q.e.d. |
|
Augenfarbe von Katzen |
Behauptung: Alle Katzen haben die gleiche
Augenfarbe Beweis: Für n=1 ist die Behauptung offensichtlich richtig. Wir nehmen jetzt an, das je n Katzen die gleiche Augenfarbe haben, und beweisen, dass dies auch für je n+1 Katzen gilt. Wir nehmen n+1 willkürlich ausgewählte Katzen und nummerieren sie. Nach der Induktionsvoraussetzung haben die Katzen mit den Nummern 1 bis n die gleiche Augenfarbe und auch die n Katzen mit den Nummern 2 bis n+1. Zu beiden Mengen gehört z.B. die Katze Nr. 2, also haben alle n+1 Katzen die gleiche Augenfarbe. q.e.d. |
| Der Papst ist ein Außerirdischer |
Behauptung:
Der Papst ist ein Außerirdischer. Wenn man diese Argumentation weiter
verfolgt, gelangt man außerdem zu folgender Aussage: Weiter gelangt man auch zu
folgender Aussage: |
| Alle natürlichen Zahlen sind interessant. |
Behauptung: Alle
natürlichen Zahlen sind interessant. |
| Mathematiker sind beschränkt. |
Behauptung: Mathematiker sind konvergent.
Beweis: Mathematiker sind monoton und beschränkt. q.e.d. |
|
|
Zum Beweis: Kürze das n im Zähler und Nenner. |
| Elefant und Mücke sind gleich schwer. |
Sei x das Gewicht des Elefanten und y das Gewicht der Mücke. Sei d der Unterschied.
Das bedeutet, dass das Gewicht des Elefanten gleich dem Gewicht einer Mücke ist. |
| Alle Zahlen sind gleich 0. |
Behauptung: Alle Zahlen sind gleich 0.
Beweis: Sei a=b. Dann gilt: a = b a² = ab a² - b² = ab - b² (a + b)(a - b) = b(a - b) a + b = b a = 0, q.e.d. |
|
1 = 2 |
Differenzieren nach x
ergibt:
|
| 2 = 3 |
![]() |
|
3 = 4 |
Sei x = 3
und y = 4 |
|
4 = 5 |
Sei b
beliebig und gelte a = b + 1
Setze a = 4
und b = 4
Da dies eine wahre Aussage ist, gilt auch a = b + 1 und wegen a = b = 4 gilt dann auch 4 = 5. |
|
4 = 5 |
Sei a = 4 und
b = 5 und
Es ergeben
sich 2 Gleichungen:
Multiplikation der linken und rechten Seiten der Gleichungen ergibt:
|
| n = n + 1 |
Nach der binomischen Formel
|
|
Alle natürlichen Zahlen sind gleich. |
Lemma: (Daraus folgt sofort die Behauptung: Die Voraussetzung, dass das Maximum mit irgendeiner bestimmten natürlichen Zahl übereinstimmt, ist immer erfüllt. Falls das Lemma stimmt, gilt also für zwei beliebige natürliche Zahlen, dass sie gleich sind.) Beweis des Lemmas: Induktion über n:
Induktionsanfang:
n = 1: max(a, b) =
1 Þ
a = b = 1 ok. |
| ln(2) = 0 |
ln(2) lässt sich mit Hilfe der folgenden unendlichen Reihe darstellen:
Umordnen:
|
| ∞ = -1 |
Behauptung:
|
|
p = 0 |
![]() |